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  • Verlängerung des Gentechmoratoriums auf gutem Weg
  • Agropoly: wenige Konzerne beherrschen Lebensmittelproduktion
  • mehr Werbung für gentechfreie Lebensmittel

Neues Thema: Nanotechnologie

 

Die SAG wird in Zukunft die Entwicklungen in der Nanotechnologie bei Lebensmitteln, Gebrauchsartikeln und in der Landwirtschaft kritisch beobachten. Inzwischen hat die SAG eine Situationsanalyse und ein Positionspapier mit politischen Forderungen erstellt.

Siehe dazu auch das Kapitel Nanotechnologie unter der Rubrik Themen.

 

Europäische Parlament: Resolution gegen Patente auf Leben

16.5.2012 | Patente

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Bild: www.no-patents-on-seeds.org

Das Europäische Parlament hat eine Resolution verabschiedet, in der das Europäische Patentamt und die Europäische Kommission aufgefordert werden, die Patentierung von Pflanzensorten und Tierarten sowie konventionelle Züchtungsverfahren zu verbieten. Ruth Tippe von der internationalen Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“ begrüsst die Resolution: „Dies ist ein grosser Erfolg für alle Landwirte, Züchter und Verbraucherinnen, die wegen der zunehmenden Monopolisierung der Lebensmittelerzeugung und Landwirtschaft besorgt sind“.

externer Link: Europäisches Parlament
externer Link: No Patents on Seeds
 

Bundesrat hält eine angemessene Verlängerung des Moratoriums nach 2013 für gerechtfertigt

11.5.2012 | Moratoriumsverlängerung
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Bild: Parlamentsdienste 3003 Bern, www.parlament.ch

Der St. Galler CVP-Nationalrat Markus Ritter hatte eine Motion für die Verlängerung des Gentech-Moratoriums im Rahmen der Agrarpolitik 2014-17 mit 122 Unterschriften von Nationalrätinnen und Nationalräten aus allen Fraktionen eingereicht. Die Motion beauftragt den Bundesrat die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, damit das geltende Gentechmoratorium für die Landwirtschaft nach Ablauf am 27. November 2013 weiterhin befristet gilt. Der Bundesrat beantragt nun die Annahme der Motion. Der Bundesrat hält eine angemessene Verlängerung des Moratoriums für gerechtfertigt, sofern dies dem Parlament die Gelegenheit gibt, die im Rahmen des NFP 59 formulierten Vorschläge vertieft zu prüfen und die Regelungen über die Koexistenz und über die GVO-freien Gebiete auf Gesetzesebene entsprechend zu ergänzen.

externer Link: Motion: Gentechmoratorium befristet weiterführen
   

Europa: Kaum noch Freisetzungsversuche mit Gentech-Pflanzen

10.5.2012 | Freisetzungen


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Anzahl der von den EU-Mitgliedstaaten gemeldeten Anträge für Freisetzungen (2008-2012).
Bild: www.transgen.de


In Europa ist die Zahl der Freisetzungsversuche mit Gentech-Pflanzen weiter rückläufig. Bisher wurden für die Anbausaison 2012 bei der EU-Behörde nur noch 41 Anträge für Freisetzungsversuche gemeldet, davon entfallen 30 auf Spanien. In Deutschland wurde lediglich eine einzige Freisetzung mit Gentech-Zuckerrüben neu genehmigt. In der Schweiz gab es seit den drei Bewilligungen im Rahmen des NFP 59 im Jahre 2007 keine Anträge mehr.

externer Link: Transgen.de
   

Qualitäts-Charta für die Schweiz: Verzicht auf Agro-Gentechnik

7.5.2012 / Moratoriumsverlängerung

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Bild: www.qualitaetsstrategie.ch

Damit die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft konkurrenzfähig ist, braucht es eine klare Qualitätsstrategie. Zu deren Unterstützung haben Vertreterinnen und Vertreter der Land- und Ernährungswirtschaft eine Qualitäts-Charta erarbeitet. Für eine starke Qualitätsführerschaft wird auch der Verzicht auf Agro-Gentechnik eingeschlossen: „Die Landwirtschaft verzichtet zur Nutzung von Marktchancen auf die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen (vermehrungsfähige Pflanzen, Pflanzenteile, Saatgut und Tiere).“

externer Link: Qualitäts-Charta
externer Link: Newsletter Bio Suisse

   

Bt-Mais reduziert die Kolonisierung von arbuskulären Mykorrhizapilzen

4.5.2012 | Schadensfälle

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Bild: de.wikipedia.org

Mykorrhiza bezeichnet die Symbiose von Pilzen und Pflanzen, bei der ein Pilz mit dem Wurzelsystem der Pflanze in Kontakt ist. Mykorrhizapilze und Pflanzen stehen in einer gegenseitiger Abhängigkeit: Die Pilze liefern der Pflanze Nährstoffe und Wasser, die Pflanzen liefern den Pilzen Kohlenstoff-, Stickstoff-, Schwefel-, Phosphat- und Mineralstoffe aus ihrer Photosynthese. US-Forscher der Portland State University haben den Einfluss von insektenresistentem Bt-Mais auf die Kolonisierung der Pflanzen mit Mykorrhizapilzen untersucht. Das Resultat: Die Besiedelung mit Mykorrhizapilzen war bei den Bt-Maispflanzen geringer als bei Nicht-Gentech-Pflanzen. Die Forscher schliessen daraus, dass damit ein weiterer Hinweis auf unbeabsichtigte Effekte von Bt-Kulturen auf Nichtziel-Bodenorganismen erfolgt ist.

externer Link: Publikation
   

Schweizer Pharma-Biotechfirmen schwächeln

3.5.2012 | Pharma

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Bild: de.wikipedia.org

Laut dem Biotech-Report 2012 ist der Schweizer Branchenumsatz im Jahre 2011 im Vergleich zu 2010 von 9,3 auf 8,7 Milliarden Franken gesunken. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young meint, dass die Umsätze weiter rückläufig sein werden. Biotechfirmen haben Schwierigkeiten, ihre Forschung in Geld umzusetzen. Mögliche Kassenschlager befinden sich in der Pipeline, doch neue Erfolgsmeldungen lassen auf sich warten.

externer Link: Tages-Anzeiger Online
externer Link: Swiss Biotech Report 2012
   

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