| Grenzenloser Widerstand
Standpunkt: Aufstand der Regionen
Neue Lebensmittelverordnung: Kennzeichnung verschärft
Bäuerin und BIO SUISSE-Präsidentin Rita Fuhrer
Gentechfreie Regionen auf dem Vormarsch
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Noch weht keine Gentechfrei-Fahne über dem Bundeshaus

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Gentech-Raps in Japan nicht willkommen
Die Rapsproduzenten Westaustraliens exportieren ihre Ernte hauptsächlich nach Japan und erwirtschaften damit über 100 Millionen US-Dollar pro Jahr. Wenn sie diesen Markt weiterhin behalten wollen, sollten sie keinen Gentech-Raps anbauen. Denn 21 japanische Konsumentenorganisationen haben sie jüngst dazu aufgefordert, gentechfrei zu bleiben.
Von Menschen und Mäusen zu Mausmenschen
Wissenschaftler lösen die Grenze zwischen Mensch und Tier immer mehr auf: Chinesische Forscher haben menschliche Zellen mit Eizellen von Kaninchen verschmolzen. Die daraus entstandenen Embryonen wurden einige Tage alt und seien, so die Forscher, die ersten erfolgreichen Mensch-Tier-Mischwesen gewesen. In Minnesota wiederum kreierten US-Wissenschafter Schweine, durch deren Gefässe menschliches Blut fliesst. Und in Kalifornien wollen Forschende bald Mäuse mit menschlichen Gehirnen herstellen.
Schmiergeld schafft günstiges Klima
Monsanto hat in Indonesien mehr als 140 Regierungsbeamte bestochen, um ein «günstiges Klima» für ihre Gentech-Pflanzen zu schaffen. Das US-Justizdepartement verurteilte die Firma deshalb zu einer Busse von 1,5 Millionen Dollar.
Lügenkampagne aufgedeckt
«Genmanipulierte Süsskartoffeln sind resistent gegen eine gefürchtete Virenkrankheit und leisten damit einen wichtigen Beitrag gegen den Hunger», so lautete der Tenor der weltweiten PR-Kampagne von Monsanto. Nature, The New York Times, CNN – alle berichteten davon. Doch jetzt hat der Journalist Gatonye Grathura die unwahre Behauptung aufgedeckt. Wie er berichtet, ergaben Versuche in Kenia, dass die Kartoffel kaum virusresistent ist. In Uganda wurde derweil mit konventionellen Methoden, ganz ohne Gentechnik, eine virusresistente Süsskartoffel gezüchtet.
Kollateralschäden
Der Anbau von Gentech-Soja hat sich in den letzten neun Jahren rasant verbreitet, heute werden 14 Millionen Hektaren bepflanzt. Doch die riesigen Monokulturen werden immer anfälliger. Resistente Wildkräuter und neue Schadinsekten lassen den Pestizideinsatz in die Höhe schnellen. Um Platz für die Gentech-Monokulturen zu schaffen, werden Millionen armer Leute aus ihrer Heimat vertrieben und artenreiche Tropenwälder abgeholzt.
Bio boomt weltweit
Heute werden weltweit rund 26 Millionen Hektar Ackerfläche biologisch bewirtschaftet – fast 10 Prozent mehr als letztes Jahr. Der Biolandbau boomt. Die grössten Bioflächen befinden sich in Australien und Argentinien. In der Schweiz beträgt der Bioanteil an der Landwirtschaft mehr als zehn Prozent.
Pharmacrops gefährden Lebensmittel
Laut einer neuen Studie der renommierten Wissenschaftsvereinigung «Union of Concerned Scientists» können «pharmacrops» – genmanipulierte Pflanzen, die Medikamente produzieren – durch Kontamination viele Lebensmittel gefährden. Die Wissenschaftsvereinigung verlangt, alle Freisetzungen von «pharmacrops» sofort zu stoppen.
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