Klimadossier

Extreme Wetterereignisse oder neu sich verbreitende Schädlinge – die Landwirtschaft ist vom Klimawandel stark betroffen. Es sind dies Folgen eines Wandels, den sie mitverursacht. Der Zusammenhang zwischen den industrialisierten, auf Hochleistung und Gewinn fokussierten landwirtschaftlichen Praktiken und deren klimaschädigende Emissionen ist klar belegt. Trotzdem versucht die Agrarindustrie, dieses System mit Massentierhaltung und Monokulturen aufrechtzuerhalten. Anstatt das Problem an den Wurzeln zu packen und umweltverträgliche Lösungen zu suchen, wirbt sie für Symptombekämpfung mit Genomeditierung. Eine nur kurzfristig wirksame, jedoch lukrative Technologie mit potenziell gravierenden Folgen für Klima und Umwelt.

Das Klimadossier erläutert, wie die Genomeditierung das gescheiterte Modell der intensiven Landwirtschaft zementiert und damit den Klimawandel vorantreibt. Ferner werden alternative landwirtschaftliche Praktiken aufgezeigt, die die Treibhausgasemissionen und die Folgen des Klimawandels nachhaltig zu reduzieren vermögen. 


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Klimawandel - Warum Genomeditierung keine Lösung ist

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Editing the Truth - Genome editing is not a solution to climate change